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Lohnt sich ein Wechsel in die Private Krankenversicherung?

Lohnt sich ein Wechsel in die Private Krankenversicherung? Wenn man nicht gezwungen ist, in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollte man sich über folgende Punkte genaue Gedanken machen. Sollte man eine Heirat oder Kinder planen, ist nach den Kostengesichtspunkten ein Wechsel genauestens zu überlegen, da ein Wechsel fast eine Lebensentscheidung darstellt. Denn hier gibt es keine kostenlose Familienversicherung. Anders ist es bei Singles und Doppelverdienern, die keine Kinder haben wollen. Für diese Personengruppe lohnt sich die private Krankenversicherung eher. Meist ist die höchste Stufe in der privaten Versicherung immer noch günstiger, als der Tarif der gesetzlichen Versicherung. Mittlerweile bieten einige Gesellschaften allerdings auch eine private Familienversicherung an. Hier werden alle Versicherungsbeiträge zusammengefasst, die der Hauptversicherungsnehmer dann monatlich übernehmen muss. Es wird meist eine gewisse Selbstbeteiligung vereinbart. Alle Rechnungen, die über diesen Betrag hinausgehen, werden von der privaten Krankenversicherung übernommen. Sollte eine Schwangerschaft bestehen, so ist schnellstmöglich die private Krankenversicherung zu informieren. Dies ergibt sich aus der Meldepflicht bei Änderungen des Familienstandes. Die ärztliche Betreuung in der Schwangerschaft sowie auch die Hebammenbetreuung, die gegebenenfalls noch zusätzlich in Anspruch genommen werden soll, werden von der privaten Krankenversicherung ebenfalls übernommen und der Säugling ist damit automatisch durch die Geburt Mitglied. Dies funktioniert allerdings nur, wenn mindestens ein Elternteil bereits dieser privaten Krankenversicherung angehört. Man kann sich nach den bestehenden Tarifen entscheiden. Möchte man eine Vollversicherung abschließen, werden die gesamten Kosten übernommen. Die Teilversicherung deckt nur einen Anteil der Kosten ab. Beamten ist es möglich beim jeweiligen Dienstherren eine Beihilfe zu beantragen. Des Weiteren hat jeder die Möglichkeit, eine für sich lohnenswerte Zusatzversicherung abzuschließen. Dies ist dann auch für gesetzlich Versicherte wieder interessant. Dies umfasst die private Auslandsversicherung, das Krankentagegeld sowie das Krankenhaustagegeld, um nur einiges zu nennen, denn kein Selbstständiger bleibt wegen Fieber und Schnupfen der Arbeit fern. So ist es zweckmäßig, hierfür für den Ausfall zu sorgen. Hat man sich aber trotz allem für die private Versicherung entschieden, sind auch hier bei den Anbietern die Leistungsumfänge sehr unterschiedlich. Ist anfänglich der Versicherungspreis moderat, kann es sein, dass mit zunehmendem Alter die Beiträge in die Höhe schnellen. Die Beiträge richten sich zuallererst nach den unterschiedlichsten Faktoren und Aspekten zusammen. Es wird nicht nach dem Einkommen berechnet, sondern nach folgenden Einzelpunkten: So wird nach Geschlecht unterschieden, dem Eintrittsalter, den tariflich vereinbarten Leistungen und dem allgemeinen Gesundheitsstand des Einzelnen. Auch wenn man bei einem Versicherungsvergleich einen günstigen Anbieter gefunden hat, kann nicht garantiert werden, dass dieser dann auch der günstigste bleibt. Die Tarife ändern sich ständig und garantieren die Beiträge nicht bis ans Lebensende. Die Beiträge werden daher außerdem noch nach einem Umlageverfahren berechnet und auch finanziert, so werden für ältere Versicherungsnehmer auch keine Rücklagen gebildet. So werden sich in Zukunft wohl auch die Beiträge in höheren Gebieten wiederfinden, denn die Altersentwicklung steigt ja ebenfalls ständig nach oben. Doch im Vergleich werden die Beiträge weniger steigen, als bei den gesetzlich Versicherten.
Februar 28, 2010 Posted Under Allgemein