Richtig versichern
Berufsanfänger sollten so früh wie möglich damit beginnen, ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Die drei wichtigsten Säulen sind dabei die Absicherung existenzieller Risiken, eine ausreichende Altersvorsorge sowie ein möglichst ambitionierter Vermögensaufbau. Drei Versicherungen sind – neben der Krankenversicherung – unverzichtbar: Eine Privathaftpflicht, eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Risikolebensversicherung.
Die Policen schützen für den Fall, dass die eigene Arbeitskraft nicht mehr zur Verfügung steht bzw. Schadenersatzforderungen Dritter die Existenz gefährden. Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte keine abstrakte Verweisung vorsehen. Die drei Versicherungen sollten so früh wie möglich abgeschlossen werden: Der Verzicht auf eine Privathaftpflicht ist fahrlässig und Vorsorgepolicen wie die Berufsunfähigkeitsversicherung werden mit dem Alter immer teurer.
Staatliche Förderungen bei der Altersvorsorge nutzen
Vermögensaufbau und private Altersvorsorge überschneiden sich naturgemäß. Die Basis für den Ruhestand kann eine Rentenversicherung – am besten fondsgebunden – bilden, die staatlich gefördert wird. Arbeitnehmer können die Riester-Förderung nutzen, Selbständige die Rürup-Rente. Wichtig ist, dass die Kosten der Police nicht zu hoch ausfallen: Am Markt finden sich viele Angebote mit ungünstigen Konditionen. Für den Vermögensaufbau sollten in den ersten Jahren der Berufstätigkeit neben Fondssparplänen auch Tagesgeldkonto genutzt werden, mit dem ein ausreichendes finanzielles Polster für unvorhergesehene Ausgaben, vorübergehende Erwerbslosigkeit etc. angespart wird.
Als Faustregel gilt: Ein Jahr ohne Arbeitsplatz sollte unter Berücksichtigung des Arbeitslosengeldes ohne Einschränkungen zu überstehen sein. Für Berufsanfänger ist es sehr wichtig, von Anfang an einen Teil des Einkommens für Versicherung und Vorsorge einzuplanen.
